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Ä Ahreisig ufdä Glarner Hürbenä

CHRÄSMETÄMotto 2026

Hürbi-Nüäler ,
Wagenbaugruppe aus dem Kanton Glarus.

Ä Ahreisig auf den Glarner Hürbenen

Im Jahre 1965 wurde diskutiert, ob der gesamte Kehricht des Kantons Glarus in einer zentralen Deponie «verarbeitet» oder in einer Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt werden soll, denn auch Abfall braucht ein Zuhause. Zwischen 100 bis 150 Deponien gab es im Kanton Glarus. Sie lagen oft in Grundwasserschutzzonen oder in Lawinen- oder Runsekegeln.

Das Rattenproblem und Herr Reck, der Hürbi-Jäger

Auch die Ratten schienen sich prächtig zu vermehren, sehr zur Freude von Herrn Ernst Reck. Mit offizieller Genehmigung der Polizeidirektion machte er es sich ab 1966 zur Mission, die Biester hobbymässig zu jagen und zu schiessen. Rund 650 Ratten und 150 Tauben fielen seinem Talent jedes Jahr zum Opfer. Die Gemeinden bezahlten ihm – hin und wieder – seine Munition.

Ungefragte auswärtige Gäste

Auch Bürger aus anderen Gemeinden waren fasziniert vom Glanz und Charme einiger Deponien. So reagierten einige Gemeinden, worauf es allen nicht in der Gemeinde ansässigen Personen und Firmen es untersagt sei, Ablagerungen vorzunehmen, wenn keine Bewilligung vorliege. Einige bekamen eine Spezialbewilligung. Drei Haushalte aus dem Horgenberg durften ihren Kehricht auf der Deponie in Ennenda ablagern. Verschiedene Unternehmer gelangten an den hochwohllöblichen Ennendaner Ge-meinderat und ersuchten hochachtungsvoll um Entleerung des Schlammsaugwagen oder um Depo-nierung ihres wenigen Materials. Einige Firmen welche es heute noch gibt, ignorierten das Verbot Material zu deponieren. Aber wirklich – wer liest denn schon so ein Verbotsschild? Das angelieferte Material «verschwand» irgendwie auf der Deponie. Sehr zur Verwirrung der Gemeindeverwaltung, die auf ein offizielles Gesuch wartete, welches nie ankam.

Über Uns

Und was ist eigentlich mit den Hürbi-Nüälern? Immer auf der Suche nach brauchbarem Material, seien es Ersatzteile für das Gefährt oder gar ein neues Stubenbüffet. Schliesslich muss man nicht immer alles wegwerfen oder neu kaufen. Die Nüäler sind sozusagen die Vorfahren heutiger Ökotrendsetter und wahre Upcycling-Pioniere! Die legendären Geschichten von der Hürbi haben sie über die Jahre aufgesogen und fein säuberlich im Gedächtnis abgelegt, als wäre es das letzte Sammlerstück. Nun sind sie bereit, aus den Tiefen der Erinnerung ans Licht zu treten. Es ist an der Zeit, dass diese wandelnden Zeitzeugen – vollgepackt mit den Erlebnissen, Geschichten und Altlasten vergangener Hürbi-Jahrzehnte – wieder in Erscheinung treten. Vorhang auf für die Rückkehr der Hürbi-Nüäler auferstanden aus den Ablagerungen der Vergangenheit!

Nüäler

Thomas, Dani, Carmen, Jan, Laura, Marc, Karin, Michi

Mitglieder

Gönnerprogramm

Teilnahme am Umzug nach Voranmeldung
Du bekommst von uns leihweise eine komplette Hürbi-Nüäler Ausrüstung.

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Kontakt mit Hürbiwart

Bei Fragen oder für ein Gespräch kannst du uns gerne per E-Mail kontaktieren, über Social Media erreichen oder direkt bei uns am Wagen vorbeischauen. Wir freuen uns auf dich!
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